Bluesint PA12

Bluesint PA 12 recycling

Bluesint PA 12 ist eine nachhaltigere Rapid-Prototyping-Alternative zum PA 12 SLS-Material. Bisher bedeutete das Prototyping mit traditionellem Lasersintern, dass etwa 70 % des ungesinterten Pulvers als Abfall anfielen. Aber mit Bluesint PA 12 können wir dieses ungesinterte Pulver verwenden, um brandneue Teile zu bauen. Das Ergebnis ist ein gedrucktes Bauteil mit ähnlichen mechanischen Eigenschaften wie herkömmliches PA 12, das jedoch mit 100 % wiederverwendetem Pulver gedruckt wird, wodurch der CO2-Fußabdruck um etwa 30 % reduziert wird. 

Technische Daten

Standardvorlaufzeit  Mindestens 5 Werktage, abhängig von der Größe des Bauteils, Anzahl der Komponenten und dem Grad der Oberflächenendbearbeitung (Offline-Bestellungen) 
Standardgenauigkeit  ±0,3 % (mit dem unteren Grenzwert bei ±0,3 mm)
Schichtstärke  0,12 mm 
Mindestwandstärke  1.5 mm
Minimale Detailgröße  1 mm 
Mindesabstand  0,6 mm zwischen Teilen, die zusammengebaut werden mü
Maximale Bauteilabmessungen  310 x 150 x 430 mm (Offline-Bestellungen) 
Oberflächenstruktur  Unfertige Bauteile weisen in der Regel eine gekörnte und stufige Oberfläche auf. 

Datenblatt

MEASUREMENT VALUE STANDARD
Density 0.95 ±0.03 g/cm³  

Tensile Strength 

45 MPa ±7 MPa 

DIN EN ISO527

Tensile Modulus

1570 MPa

DIN EN ISO527

Elongation at Break 

17% ±7 % 

DIN EN ISO527

Flexural Modulus 

1150 MPa 

ASTM D790 

Izod – Impact strength 

28 ±8 kJ/m² 

DIN EN ISO180 

Izod - Notched Impact Strength 

4.9 ±0.7 kJ/m² 

DIN EN ISO180 

Ball Indentation Hardness 

77.6 ±2 

DIN EN ISO2039  

Shore D/A-hardness 

D75 

DIN 53505 

Melting Temperature 

176°C 

ISO 11357-1/-3 

 

Tatsächliche Werte können je nach Baubedingungen abweichen. 

Beachten Sie, dass die Messung der Werte nach der Temperung erfolgt. 

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Lasersintern – Wie funktioniert es?

Lasersintern ist eine laserbasierte Technologie, die solide Pulvermaterialien verwendet, in der Regel Kunststoffe. Ein computergesteuerter Laserstrahl bindet die Partikel im Pulverbett selektiv, indem die Pulvertemperatur über die Glasübergangstemperatur hinaus erhöht wird, bei der benachbarte Partikel ineinander fließen. Da das Pulver selbsttragend ist, sind keine Stützstrukturen erforderlich.

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