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Materialise ist Teil des SONRISA-Projekts

December 16, 2025

Projektumfang: Entwicklung von standardisierbaren Qualitätssicherungskonzepten für die additive Fertigung in der Luftfahrt

SONRISA wird als Gemeinschaftsprojekt unter der Leitung der Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH eingereicht. Gefördert von der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Ausschreibung LuFoVII-1. Förderkennzeichen: 20X2401C. 

Projektpartner: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Boeing Deutschland GmbH, Materialise GmbH, MTU Aero Engines AG.

Assoziierter Partner: Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH.

Projektfinanzierung

Projektpartner

Assoziierter Partner

Das Verbundprojekt SONRISA wird digitalisierte, standardisierbare Qualitätssicherungskonzepte für den 3D-Druck von gewichtsoptimierten Luftfahrtkomponenten entwickeln. Gemeinsam will das Konsortium die Stabilität und Reproduzierbarkeit des Laser-Pulverbett-Fusionsverfahrens (PBF-LB/M) durch In-situ- und Ex-situ-Prozessüberwachung und statistische Prozesskontrolle sicherstellen und damit den Zulassungsprozess beschleunigen.

Eine robuste Dateninfrastruktur, fortschrittliche Analysemethoden und optimierte Testkonzepte werden dazu beitragen, Kosten, Zeit und Energieverbrauch zu reduzieren, internationale Standardisierungsbemühungen (EASA, FAA) zu unterstützen und die Nachhaltigkeit in der Luftfahrt zu fördern.

Wir haben die Chance, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, wie die additive Fertigung in der Luftfahrt gesehen und angenommen wird.

— Bart Van der Schueren, CTO, Materialise

Umfang des Teilprojekts

Als weltweit führender Anbieter von 3D-Drucksoftware und -Dienstleistungen hat Materialise in dem Projekt die Aufgabe, ein digitales Konzept für die Qualitätsbewertung von metallischen PBF-LB/M-Bauteilen zu entwickeln. Die Zusammenführung und Analyse von Prozess- und Prüfdaten (z. B. Temperatur-, Bild- und CT-Daten) wird automatisierte, datenbasierte Abnahmeentscheidungen ermöglichen.

Darüber hinaus entwickeln wir Arbeitsabläufe für virtuelle Machbarkeitstests für den 3D-Druck, die in der CAD-Konstruktionsphase einen erheblichen Einfluss haben können. Wir erwarten dadurch technologische und nachhaltige Verbesserungen, eine Stärkung der methodischen Basis von Materialise in der Qualitätssicherung und eine Erweiterung des Softwareportfolios für die Luftfahrt und andere Zertifizierungsmärkte.

"Bei diesem Projekt geht es vor allem darum, Vertrauen zu schaffen. Wir haben die Chance, eine wichtige Rolle dabei zu spielen, wie die additive Fertigung in der Luftfahrt gesehen und angenommen wird. Wir wollen der Industrie beweisen, dass diese Technologie die Teile liefert, die sie braucht, und zwar in der Qualität und zu dem Preis, den sie verlangt", sagt CTO Bart Van der Schueren. 

"Als erste Wahl im Bereich der additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrt hat Materialise diese Bewegung seit vielen Jahren vorangetrieben; jetzt sind wir gespannt, wie dieses Projekt der Luft- und Raumfahrtindustrie hilft, eine nachhaltigere und kosteneffizientere Zukunft zu verfolgen."


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