ANWENDERBERICHT

Volum-e realisiert 50% Einsparung bei Entfernung von Metallsupports mit Materialise e-Stage

3 Min. Lesezeit

hm-e-stage-drone.jpg

Volum-e ist spezialisiert auf die additive Fertigung von Bauteilen aus Kunststoff und Metall, sowohl für Prototypen als auch in der Serienfertigung. Ihre Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und sie haben einen der größten Maschinenparks Frankreichs. Um die Effizienz ihrer hochkomplexen Metallproduktion zu erhöhen und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen des Maschinenpersonals zu verbessern, testeten sie eine ganz neue Software auf dem Markt: Materialise e-Stage for Metal!

80% schnellere Supporterzeugung und 50% schnellere Supportentfernung

Stützstrukturen aus Metall zu erstellen ist eine Kunst für sich und extrem zeitraubend. Und vor allem benötigt man fundierte Kenntnisse über die additive Fertigung. Die Platzierung der Supports hat einen großen Einfluss darauf, ob ein Baujob erfolgreich durchläuft und wie einfach die Strukturen hinterher zu entfernen sind. Ziel ist natürlich immer, die Anzahl der Stützen so gering wie möglich zu halten, um Kosten und Druckzeit zu minimieren. Doch gleichzeitig sind an manchen Stellen Supports einfach erforderlich: Sie müssen Kräfte aufnehmen und Verzug verhindern.

Materialise e-Stage ist eine Software, die exakt berechnet, an welchen Stellen ein Support wirklich benötigt wird und dann automatisch die optimale Metallstruktur für Ihr Bauteil generiert. Durch den Einsatz von Materialise e-Stage for Metal im Metalldruck mit Titan, Aluminium und Edelstahl konnte volum-e den Zeitaufwand für die Erzeugung der Supports um 80% reduzieren. Und da die Supports auf einer offenen Gitterstruktur basieren und aus extrem feinen Verbindungen bestehen, ließ sich der Zeitaufwand für deren Entfernung um unglaubliche 50% verringern.

Mit den von Materialise e-Stage erzeugten Supportstrukturen konnten wir die gleichen hohen Qualitätsstandards wie zuvor erreichen. Der große Unterschied ist jetzt der unglaubliche Zeitgewinn bei Supporterzeugung und -entfernung.

— Clément Barret, AM Manager bei volum-e

Software als Treiber für bessere Arbeitsbedingungen

Automatisierung, Geschwindigkeit, Qualität und Kosteneinsparungen sind alles wichtige Faktoren bei der Verbesserung der 3D-Druckprozesse. Doch es geht bei Verbesserungen nicht nur um Geld. Auch die Menschen und deren Arbeitsbedingungen sind wichtig. Jeder mit Erfahrung im Bereich 3D-Metalldruck weiß, dass Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (HSE) wichtige Themen für die Maschinenbediener sind. Fakt ist: Rückstände des feinkörnigen Metallpulvers in herkömmlichen Stützstrukturen gelangen in die Atemluft, sobald Supports manuell entfernt werden müssen.

Aufgrund der offenporigen Rautenstruktur der Materialise e-Stage-Supports können jedoch nicht nur größere Mengen des teuren Pulvers wieder rückgewonnen werden. Gleichzeitig werden auch die Risiken für die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer drastisch reduziert. Denn ohne Pulvereinschlüsse in den Supportstrukturen wird bei deren Entfernung auch kein Pulver in die Arbeitsumgebung freigesetzt.

Die Gesundheit unserer Maschinenbediener ist uns sehr wichtig. Mit diesem Typ von Supportstruktur konnten wir die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter signifikant verbessern. Schließlich bleiben so gut wie keine Pulvereinschlüsse zurück. Wir freuen uns sehr, dass Materialise Lösungen für echte Verbesserungen im täglichen Leben entwickelt. Bereits seit 1993 nutzen wir nun die Software von Materialise und sind immer noch hochzufrieden.

— Clément Barret, AM Manager bei volum-e

Ein Projekt von volum-e: Die 3D-gedruckte Drohne

Als einer unserer geschätzten Beta-Tester gehörte volum-e zu den allerersten, die für den 3D-Druck von Metallbauteilen Materialise e-Stage for Metal einsetzten. Die oben gezeigte Drohne war hierfür ein perfektes Testobjekt. Denn bei diesem Bauteil konnten bereits 1,5h Arbeitsstunden allein bei der Supporterzeugung eingespart werden. Die Maße der Drohne betrugen 250 x 250 x 80 mm und gedruckt wurde sie auf einer EOS M290 Maschine. Die komplexe Schichtdatenzerlegung übernahm der EOS Build Processor. In der Regel ist die Nachbearbeitung für ein Bauteil wie dieser Drohne extrem zeitaufwändig. Doch in diesem Fall zeigte sich, dass volum-e zwei Stunden bei der Supportentfernung einparen konnte.

cilq-e-stage-drone-1.jpg
Bildschirmdarstellung einer Materialise e-Stage Struktur, angewendet auf die Drohne, konstruiert von Fouad Latrach

Während der Druckprozess lief, waren wir aufgeregt: Ein so großes Teil in Aluminium zu drucken und das nur mit Materialise e-Stage Supports – wie würde das Ergebnis aussehen? Doch als wir dann das Endergebnis in den Händen hielten waren wir beeindruckt: Es war so gebaut worden wie vorgesehen und die Qualität war hervorragend.

— Herr Barret, AM-Manager von volume-e.

Das Endergebnis war diese atemberaubende Drohne!

cilq-e-stage-for-metal-aluminum-drone.jpg
Offene Gitterstruktur mit sehr dünnen Verbindungen
cilq-e-stage-drone-3.jpg
Die fertiggestellte Drohne ist einsatzbereit
cimq-e-stage-drone.jpg
Die gedruckte Drohne auf der Bauplattform


Alle Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von volum-e.


Teilen auf:

Share on Facebook
Share on Twitter
Share on LinkedIn
Share with Pocket

Dieser Anwenderbericht in ein paar Worten

Branche

Service bureaus

Warum dieser Ansatz

Consume less metal powder for supports as well as generating and removing them faster

Automation, open grid, thin connections

Eingesetzte Lösungen

Materialise e-Stage for Metal

Automated support generation software Materialise e-Stage

Wie wir geholfen haben

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr Inspiration