Materialise Magics präsentiert Innovationen zur Steigerung der Effizienz und Produktivität im 3D-Druck

Neue Version von Magics bietet integrierte Simulationsfunktionen und automatisierte Stützstruktur-Generierung für den 3D-Metalldruck

Frankfurt, Germany - November 12, 2018. Materialise hat eine neue Version seiner Software Materialise Magics, Magics 23, auf den Markt gebracht, die die Effizienz und Produktivität additiver Fertigung weiter steigert. Die Software zur Daten- und Druckvorbereitung, das Herzstück der Materialise Magics Software Suite, ist jetzt noch benutzerfreundlicher und bietet bessere Steuerungsmöglichkeiten für Anwender. Unter anderem wurden die Funktion der automatischen Generierung metallischer Stützstrukturen (Supports) verbessert und Simulationsmöglichkeiten für den 3D-Metalldruck integriert.

Materialise Magics 23 bietet Anwendern mehr Kontrolle und bessere integrierte Funktionen, so dass diese schneller große Datensätze verarbeiten, Zeit bei der Datenaufbereitung sparen und den Pulververbrauch senken können. Anwender können auf einfache Weise selbsttragende Wabenstrukturen erstellen, die Struktur in der Vorschau betrachten und analysieren und die Ausrichtung auf der Bauplattform vollständig kontrollieren. Die Teilequalität wird durch Abrundungen verbessert, die sich gezielt an einer einzigen Kante erzeugen lassen.

e-Stage for Metal

Materialise Magics 23 bietet Anwendern mehr Kontrolle und bessere integrierte Funktionen, so dass diese schneller große Datensätze verarbeiten, Zeit bei der Datenaufbereitung sparen und den Pulververbrauch senken können. Anwender können auf einfache Weise selbsttragende Wabenstrukturen erstellen, die Struktur in der Vorschau betrachten und analysieren und die Ausrichtung auf der Bauplattform vollständig kontrollieren. Die Teilequalität wird durch Abrundungen verbessert, die sich gezielt an einer einzigen Kante erzeugen lassen.

Mit Data Matrix Label bietet Materialise Magics 23 außerdem eine erweiterte Beschriftungsfunktion. Sie wandelt die alphanumerischen Daten von gedruckten 3D-Standardetiketten in einen Datamatrix-Code um, der sich auf einzelne Teile übertragen lässt. Diese Smart Tags sind kleiner und können von herkömmlichen Data-Matrix-Scannern gelesen werden. Maschinenlesbare Tags reduzieren menschliche Fehler und tragen zur Automatisierung des Nachbearbeitungsprozesses bei, was eine serielle Individualisierung unterstützt.

Im Rahmen der neuen Magics-Version verbessert wurden auch mehrere zusätzliche Module. Das Simulationsmodul reduziert die Anzahl fehlerhafter Metalldrucke, indem es potenzielle Baufehler anzeigt, bevor sie auftreten – und das ohne dass die Benutzer zu einer separaten spezialisierten Anwendung wechseln müssen. Anwender anderer 3D-Drucktechnologien können sich auf den verbesserten Überlappungsschnitt verlassen, um die entsprechenden Teile einfach zusammenzusetzen und e-Stage-Unterstützung im SG-Modus zu erhalten.

Materialise bietet eine Reihe von Softwarelösungen für Unternehmen mit unterschiedlichen 3D-Druckanforderungen an: eine Essentials-Version für Einsteiger, eine Experten-Version für erweiterte Daten- und Druckvorbereitung und ein Enterprise-Angebot, das industriellen Druckerbetreibern hilft, ihren gesamten 3D-Druckprozess zu verwalten. Magics 23 ist eine umfangreiche und einfach zu nutzende Software-Suite für Experten und Unternehmensanwender. Magics Essentials bietet Einsteigern eine komplette Lösung zur Datenaufbereitung und ist online verfügbar.

"Mit der Einführung von Magics 23 bieten wir integrierte Automatisierungsfunktionen für den 3D-Metalldruck, einschließlich Simulation und automatischer Supporterzeugung", sagt Stefaan Motte, Vice President und General Manager der Materialise-Softwareabteilung. "Dies ermöglicht es den Anwendern, die Kosten zu senken, indem sie ihre Maschinenabläufe optimieren und die Anzahl der Baufehler reduzieren, und zwar innerhalb ihrer vertrauten Magics-Umgebung."

 

Materialise bringt Simulation in die Produktionsebene

Das Modul Materialise Magics Simulation zielt darauf ab, die Simulation einfach zu verwalten und sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Modul konzentriert sich auf die Optimierung des Produktionsprozesses ohne Expertenwissen. In Kombination mit Magics 23 bringt es High-End-Simulationsmöglichkeiten für den 3D-Druck in die Produktion. Anwender können Simulationsergebnisse direkt auf die Werkzeuge zur Support-Erzeugung und Teileausrichtung in ihrer vertrauten Materialise Magics Umgebung anwenden.

Die Lösung unterstützt schnelle Wiederholungen auf einem Standardarbeitsplatz ohne High-End-Rechenleistung und kann auch in Kombination mit anderen CAE-Lösungen (Computer Aided Engineering) für die hochzertifizierte Metallfertigung eingesetzt werden. Das Modul verfügt über eine integrierte Kalibrierungsfunktion, die den Benutzer zu den richtigen Simulationseinstellungen für seinen Metalldrucker führt.

Mit seinem Simulationsmodul bietet Materialise Unternehmen, die 3D-Druck als alternative Fertigungstechnologie nutzen, einen einfacheren Zugang zur Simulation. Servicebüros, die ihren Betrieb skalieren möchten, können mit dem Modul ihren Maschinenbetrieb optimieren und von Anfang korrekte Bauteile drucken.

Materialise Simulation

Integrierte Stützstruktur-Generierung für den 3D-Metalldruck

Mit Magics 23 geht auch eine verbesserte automatische Erstellung von Stützstrukturen für den Metall-3D-Druck einher. Durch die Integration des neuen Support-Generierungsmoduls können Benutzer automatisch e-Stage-Unterstützung basierend auf dem definierten Profil generieren, Punkte einfacher bearbeiten, verschieben oder löschen und sofortiges Feedback zu Support-Leistungen erhalten. Die manuelle Gestaltung von Stützstrukturen für Metallteile erfordert Expertenwissen, ist zeitaufwendig und birgt das Risiko, unnötig viel teures Material einzusetzen.

Durch die automatische Generierung von Supports können Anwender die Datenaufbereitung um 90 Prozent und die Support-Entfernung um bis zu 50 Prozent beschleunigen. Gemessen an der manuellen Support-Generierung lassen sich zudem fast 100 Prozent des sonst in den Stützstrukturen eingeschlossenen Pulvers zurückgewinnen. Der automatisierte Prozess begrenzt auch das Risiko von menschlichen Fehlern und damit verbundenen Baufehlern. Dies ist insbesondere für den 3D-Metalldruck und die Herstellung hochwertiger, individuell gestaltbarer Metallkomponenten mit komplexen Geometrien von Bedeutung. 

Über Materialise

Materialise lässt fast drei Jahrzehnte 3D-Druck-Erfahrung in eine Reihe von Softwarelösungen und 3D-Druck-Dienstleistungen einfließen, die zusammen das Rückgrat der 3D-Druckindustrie bilden. Mit seinen offenen und flexiblen Lösungen unterstützt Materialise Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Gesundheitswesen, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie Konsumgüterindustrie. Mit den Lösungen werden innovative 3D-Druck-Anwendungen Realität, die die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort zu machen sollen. Materialise kombiniert die branchenweit größte Gruppe an Softwareentwicklern mit einer der größten 3D-Druck-Anlagen der Welt.

 

Redaktionskontakt Deutschland und Belege:

Erik Biewendt

Industrie-Contact – Public Relations

Bahrenfelder Marktplatz 7, 22761 Hamburg

T. +49 899 666 14

erik.biewendt@ic-gruppe.com

 

Marketingkontakt Deutschland:

Nils Torke

Materialise GmbH

Mary-Somerville-Str. 3, 28359 Bremen

T. +49 421 944 074 40

nils.torke@materialise.de

AddThis