Mit Glaspartikeln gefülltes Polyamide-Pulver (PA-GF) hat eine viel höhere Wärmebeständigkeit (bis zu 110 °C) als Polyamide und wird normalerweise für Funktionstests mit thermischen Lasten verwendet. Dieses Material zeigt eine hervorragende Steifigkeit, hohe Dichte und Zugfestigkeit sowie ein geringes spezifisches Gewicht. Demzufolge eignet sich PA-GF ideal für schwierige Bedingungen, bei denen Steifigkeit, Temperaturleistung und Verschleißfestigkeit wichtig sind.

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Technische Daten

Standardvorlaufzeit 8 Werktage (Online- und Offline-Bestellungen)
Standardgenauigkeit ±0,3 % (mit dem unteren Grenzwert bei ±0,3 mm)
Schichtstärke 0,12 mm
Mindestwandstärke 1 mm, Filmscharniere sind jedoch schon bei 0,3 mm möglich
Maximale Bauteilabmessungen 650 x 330 x 560 mm (Offline-Bestellungen)
350 x 330 x 560 (Online-Bestellungen)
Ineinandergreifende oder eingeschlossene Bauteile? Ja
Oberflächenstruktur Unfertige Bauteile weisen in der Regel eine körnige Oberfläche auf, können aber auf jede erdenkliche Art durch feine Oberflächenendbearbeitung veredelt werden. Lasergesinterte Bauteile können sandgestrahlt, geglättet, gefärbt, lackiert oder beschichtet werden

Datenblatt

MESSUNG WERT STANDARD
Dichte 1,22 ± 0,03 g/cm³    
Zugfestigkeit 51 ± 3 MPa  DIN EN ISO527
Zugmodul 3.200 ± 200 MPa  DIN EN ISO527
Bruchdehnung 6 ± 3 %  DIN EN ISO527
Biegemodul 2.900 ± 150 MPa  DIN EN ISO178
Charpy – Schlagzähigkeit 35 ± 6 kJ/m² DIN EN ISO179
Charpy – Kerbschlagzähigkeit 5,4 ± 0,6 kJ/m² DIN EN ISO179
Izod – Schlagzähigkeit 21,3 ± 1,7 kJ/m² DIN EN ISO180
Izod – Kerbschlagzähigkeit 4,2 ± 0,3 kJ/m² DIN EN ISO180
Kugeldruckhärte 98 DIN EN ISO2039
Shore D-Härte D80 ± 2 DIN 53505
Formbeständigkeit gegenüber Wärme 110 °C ASTM D648
@ 1,82 MPa

Lasersintern – Wie funktioniert es?

Lasersintern ist eine laserbasierte Technologie, die solide Pulvermaterialien verwendet, in der Regel Kunststoffe. Ein computergesteuerter Laserstrahl bindet die Partikel im Pulverbett selektiv, indem die Pulvertemperatur über die Glasübergangstemperatur hinaus erhöht wird, bei der benachbarte Partikel ineinander fließen. Da das Pulver selbsttragend ist, sind keine Stützstrukturen erforderlich.

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