Kirsten Van Praet September 22, 2017

Mit der Entwicklung des 3D-Metall-Drucks von einer Prototyping-Technologie hin zu einer vollwertigen Produktionstechnologie haben sich die Anforderungen an die Maschinenplattformen geändert. Concept Laser, Teil von GE Additive, war in den 90er Jahren Vorreiter bei den ersten vollständig dichten Fertigungsprozessen mit Metall. Heute sind über 650 ihrer Systeme weltweit im Einsatz. Wir hatten die Gelegenheit, mit Oliver Edelmann, Global Sales Leader für GE Additive, zu sprechen. Er sprach über die Entwicklung und die Herausforderungen von additiver Metallfertigung und erläuterte, wo sich die Industrie darauf konzentrieren sollte um die Technologie auf den nächsten großen Schritt vorzubereiten.

“Heute werden die Metallmaschinen produktiver, so dass die Zeiten zur Prozessvorbereitung und Entnahme der Teile aus den Maschinen immer wichtiger werden.”
- erklärt  Edelmann
“Die aktuellen Herausforderungen beim Metall-3D-Druck liegen in der Geschwindigkeit und der Integration der Maschinen in andere Fertigungstechnologien. Außerdem müssen wir mehr künstliche Intelligenz in die Maschinen, die Prozesse und die Software implementieren, um das Verfahren weniger abhängig vom Bediener zu machen als heute.”

Edelmann erläutert auch die Entscheidung von Concept Laser, seine Maschinenparameter weiter zu öffnen. Dadurch wird es Branchen wie Luft- und Raumfahrt oder Gesundheitswesen möglich Anwendungen zu entwickeln, die ihre anspruchsvollen Zertifizierungsprozesse erfüllen. Im Vorgriff auf unsere kommenden Ankündigungen kommentierte er auch den neuen Concept Laser Build Processor, der in Zusammenarbeit mit Materialise entwickelt wird, und wie er die Anbindung an andere Steuerungsprogramme erleichtern wird.

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