Polypropylen ist einer der vielseitigsten und meistverwendeten Kunststoffe in der industriellen Fertigung. 3D-gedrucktes PP ist ein durchscheinendes, grauweißes Material mit einer außergewöhnlich hohen Bruchdehnung und ähnlichen Eigenschaften wie Spritzguss-PP. Dank seiner Robustheit, Ermüdungsfestigkeit und seines geringen Gewichts eignet sich PP für Form-, Pass- und Funktionsprüfungen. Prototypen und Prüflinge aus 3D-gedrucktem PP haben den großen Vorteil, dass sie aus dem gleichen Material bestehen wie das Endbauteil. Ideale Anwendungsbereiche sind beispielsweise funktionelle Prototypen für Bauteile mit Schnapphaken oder Filmscharnieren bei Automobilteilen sowie Verpackungen und Konsumgüter.

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Technische Daten

Standardvorlaufzeit Mindestens 10 Werktage, abhängig von der Größe des Bauteils, Anzahl der Komponenten und dem Grad der Oberflächenendbearbeitung (Online- und Offline-Bestellungen)
Standardgenauigkeit ±0,3 % (mit einer Untergrenze von ±0,3 mm)
Schichtstärke 0,12 mm
Mindestwandstärke 1 mm, Filmscharniere sind jedoch schon bei 0,8 mm möglich
Mindestabstand 0,5 mm zwischen zu montierenden Bauteilen
0,6 mm zwischen den Hüllen eines ineinandergreifenden Bauteils
Maximale Bauteilabmessungen 500 x 500 x 480 mm (Online- und Offline-Bestellungen)
Ineinandergreifende oder eingeschlossene Bauteile? Ja
Oberflächenstruktur Unfertige Bauteile weisen in der Regel eine körnige Oberfläche auf, können aber auf jede erdenkliche Art durch feine Oberflächenendbearbeitung veredelt werden. Lasergesinterte Bauteile können sandgestrahlt, geglättet, gefärbt, lackiert oder beschichtet werden

Datenblatt

MESSUNG WERT STANDARD
Dichte 0,84 g/cm³  
Zugfestigkeit 21,4 MPa DIN EN ISO527
Zugmodul 907 MPa DIN EN ISO527
Bruchdehnung 529 % DIN EN ISO527
Biegemodul 698 MPa DIN EN ISO178

Tatsächliche Werte können je nach Baubedingungen abweichen.

Lasersintern – Wie funktioniert es?

Lasersintern ist eine laserbasierte Technologie, die solide Pulvermaterialien verwendet, in der Regel Kunststoffe. Ein computergesteuerter Laserstrahl bindet die Partikel im Pulverbett selektiv, indem die Pulvertemperatur über die Glasübergangstemperatur hinaus erhöht wird, bei der benachbarte Partikel ineinander fließen. Da das Pulver selbsttragend ist, sind keine Stützstrukturen erforderlich.

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