Anonymisieren personenbezogener Daten mithilfe von Materialise Mimics 21.0

Für unsere Materialise Mimics Innovation Suite (MIS) bieten wir jährliche Updates. Damit wollen wir sicherstellen, dass wir den aktuellen Herausforderungen rund um die Verarbeitung sensibler Daten in jeder Hinsicht gerecht werden können. Mit MIS 21.0 präsentieren wir ein komplett umgeschriebenes Anonymisierungstool, das es Anwendern ermöglicht, sensible Daten von betroffenen Personen entsprechend der Anforderungen und Vorgaben ihrer Unternehmen oder Organisationen zu anonymisieren.

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Nach Autounfall wieder gut zu Fuß - dank Acetabulum-Rekonstruktion mit 3D-gedrucktem Implantat

Anna Fischer, Liesanne Janssens
Februar 20, 2018

In dem Webinar zum Thema „Anwendungen für Hüfte und untere Extremitäten“ berichtet Dr. med. Simon Weidert von seinen Erfahrungen mit einem patientenspezifischen Implantat, das zur Rekonstruktion eines Acetabulumdefekts eingesetzt wurde - Materialise aMace.

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3D-Labor im Krankenhaus: Warum, wie - und was jetzt?

Anna Fischer, Marta Sambaer
Februar 06, 2018

Dr. Philipp Brantner ist Radiologe am Schweizer Universitätsspital Basel. Im April präsentierte er seine Fallstudie „Hospitals and 3D Labs.  Why, how and what now?“ auf dem Materialise World Summit 2017 in Brüssel. In seinem inspirierenden Vortrag schilderte Dr. Brantner seine Erfahrungen mit der Etablierung und dem Betrieb eines hauseigenen/internen 3D-Drucklabors im Universitätsspital Basel. Dabei lieferte er neue Perspektiven und gab Tipps, wie man ein 3D-Drucklabor in einem Krankenhaus erfolgreich einrichtet und nachhaltig nutzt.

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Patientin erhält nach Schusswunde ein 3D-gedrucktes Schulterimplantat - und damit ihre Mobilität zurück

Vor etwas über zwei Jahren schoss ein Mann mit einem Jagdgewehr auf Nathalie Dufaut Danjon. Die Kugel trat von vorn in ihr Schultergelenk ein, durchdrang das Schulterblatt und trat hinten wieder aus. Die Knochenstruktur der Schulter wurde dadurch völlig zerstört - die Nerven blieben jedoch wie durch ein Wunder weitgehend unverletzt.

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Materialise bei BrandNew@DKOU ausgezeichnet

Anna Fischer
November 21, 2017

Materialise wurde auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 für seine maßgeschneiderten Schulterimplantate mit dem Prädikat „besonders innovativ“ ausgezeichnet. Die 3D-gedruckten Gelenke ermöglichen heute komplexe Primär- und Revisionseingriffe und helfen, die Anatomie, Stabilität und Beweglichkeit der Patienten individuell wiederherzustellen. Mit dem neuen Format BrandNew@DKOU wurde auf dem Kongress erstmals die Innovationskraft der Medizinitechnikbranche kompakt präsentiert.

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DJO optimiert Hüftimplantat dank CT-gestützer Populations-Analyse

Anna Fischer
November 07, 2017

DJO ist ein amerikanischer Hersteller von chirurgischen Produkten. Im Jahr 2015 plante die Firma die Markteinführung eines neuen Kurzschaft-Implantats: TaperFill™. Dieses Implantat wird über einen direkten anterioren Zugang platziert und schont dadurch das kritische posteriore Weichteilgewebe. Die Markteinführung wurde anfangs von einigen Schwierigkeiten auf Seiten DJO begleitet: Das Design des Implantats erwies sich als sehr komplex, da es eng an der Kortikalis anliegen muss, um Stabilität zu gewährleisten. Aufgrund der geringen Toleranzbandbreite und der von Patient zu Patient geringfügig unterschiedlichen Anatomie war es schwierig, ein Design zu entwickeln, das bei möglichst vielen Patienten passt. DJO optimierte das Hüftimplantat mit Hilfe einer bildbasierten Populationsanalyse von Materialise.

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Wie Jojos Bein dank 3D-Operationsplanung gerettet werden konnte

Anna Fischer
Oktober 25, 2017

Bei dem fünfjährigen Jojo aus München wurde ein seltener bösartiger Tumor diagnostiziert, ein sogenanntes Ewing-Sarkom. In der Regel tritt dieser Tumor in der Diaphyse (mittlerer Teil) von langen Knochen auf. Jojos Tumor befand sich jedoch am distalen Teil seines linken Femurs und sehr nah an der Wachstumsfuge. In diesem Alter sind die anatomischen Strukturen noch zu klein für eine Tumor-Endoprothese, sodass nur eine Amputation oder Umkehrplastik in Frage kam.

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Komplizierter Herztumor erfolgreich entfernt - dank einer Zusammenarbeit auf europäischer Ebene

Julie Maes
September 26, 2017

In der Wilhelmina Kinderklinik der Universität Utrecht hatte der Kardiologe Dr. Blank einen vierjährigen Jungen mit einem großen Herztumor untersucht. Aufgrund des Tumors litt der Junge unter Herzrhythmusstörungen und Dr. Blank erkannte sofort, dass es keine andere Möglichkeit gab, als den Tumor zu entfernen. Das Problem war allerdings die Position des Tumors - er befand sich in der Nähe der Mitralklappe und der Koronararterien. Den Tumor zu entfernen, ohne Beschädigungen an diesen empfindlichen Strukturen zu verursachen, stellte eine große Herausforderung dar. Dr. Blank wandte sich an Prof. Hraska, einen Herzchirurgen am Deutschen Kinderherzzentrum Sankt Augustin, der über umfassende Erfahrungen in der Entfernung derartiger Tumoren verfügte.

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Patientin kann wieder gehen - dank eines patientenspezifischen Hüftimplantats aus dem 3D-Drucker

Anna Fischer
August 27, 2017

Inge W. ist mit einer deformierten Hüfte auf die Welt gekommen. Unzählige Operationen und Therapien hatten zu einem großen Loch in ihrem Beckenknochen geführt, sodass es sehr schwer war, ein Standard-Implantat anzubringen. Inges Zustand verschlechterte sich zunehmend und es schien schon sicher, dass sie für den Rest ihres Lebens an den Rollstuhl gefesselt sein würde. Heute kann Inge wieder laufen - dank eines 3D-gedruckten Hüftimplantats, das speziell für sie angefertigt wurde.

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Hinter den Kulissen: Ingenieur entwickelt 3D-Modell von Ötzi

Stephanie Benoit
August 25, 2017

Nach jahrelangen Verhandlungen hatte das DNA Learning Center in Cold Spring Harbour, New York, endlich die Erlaubnis erhalten, das weltweit einzige 3D-Modell von Ötzi anzufertigen - dem legendären Mann aus dem Eis, der 1991 von Wanderern auf den Tiroler Alpen entdeckt worden war. Um dieses Projekt zu realisieren, arbeitete Gary Staab, ein führender Experte für Paläo-Repliken, eng mit dem Anwendungsingenieur Eric Renteria von Materialise zusammen. Erfahren Sie hier, wie die 3D-Replik des weltberühmten Eismannes im Einzelnen entstanden ist.

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