Katharina Mayer Juni 16, 2019

Prof. Dorweiler berichtet in dem Beitrag über die Möglichkeiten von 3D-gedruckten Modellen in der Gefäßchirurgie und wann diese im Klinikalltag Anwendung finden. Um ein Modell drucken zu können, wird ein CT-Scan mittels Software-Tools analysiert und bearbeitet, dann wird das Modell visualisiert und designt: es entsteht eine STL-Datei – bereit für den 3D-Druck.

 

 

Die Ärzte des Uniklinikums in Mainz erschaffen so in circa drei Stunden mit der Software Mimics Innovation Suite ein patientenindividuelles druckbares 3D-Modell der jeweiligen Anatomie. Diese 3D-Modelle werden z.B. zur Patientenaufklärung verwendet, der Patient bekommt so eine bessere Vorstellung seiner Krankheit. Werden komplizierte Eingriffe in 3D ausgedruckt, kann sich der Operateur damit zusätzlich auf die OP vorbereiten, indem er zum Beispiel die OP am Modell übt oder sich mit interdisziplinären Kollegen austauscht – das kann sich wiederum positiv auf die Zeit im OP auswirken.

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