Teile aus dem 3D-Drucker in einer schwierigen Umgebung im Einsatz

Das norwegische Unternehmen Pinovo bemüht sich stetig um die Entwicklung noch besserer Lösungen für die Korrosionsbehandlung in der Öl- und Gasindustrie und strebt an, neue Maßstäbe bzgl. Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz zu setzen. Um Unterstützung bei der Verwirklichung seiner Ziele zu erhalten, hat sich Pinovo an Materialise gewandt.

„Die Technologien, über die Materialise verfügt, ermöglichten uns, neue und leistungsfähigere Werkzeuge auf sehr anpassungsfähige Art und Weise auf den Markt zu bringen“ 

– sagte Jan Heldal, CEO von Pinovo.

 

Suche nach einer sicheren, umweltfreundlichen Lösung

Pinovo wurde 2004 gegründet. Seitdem arbeitet das Unternehmen eng mit Innovation Norway, Exxon Mobil und Shell zusammen, um bessere Werkzeuge für die Korrosionsbehandlung bei Öl- und Gaspipelines zu entwickeln. Das Ziel bestand darin, das Sandstrahlen, das bisher offen durchgeführt wurde, wodurch viele Abfallstoffe anfielen und die Arbeiter einer hohen Schadstoffbelastung ausgesetzt waren, durch ein geschlossenes, sicheres und umweltfreundliches Verfahren abzulösen. Bei der Entwicklung einer Reihe von Werkzeugen, die diese Verfahrensumstellung ermöglichen sollten, erkannte Pinovo, dass die herkömmlichen Herstellungsmethoden zeitaufwändig und teuer waren.

 

 

Werkzeuge, bei deren Schaffung nur Materialise helfen konnte

Zu den von Pinovo entwickelten Werkzeugen gehört der für die Behandlung von weiten und ausgedehnten Rohrleitungen konzipierte ‚PiBlaster‘. Wegen seiner speziellen Gestalt war für den PiBlaster eine Gehäusekonstruktion erforderlich, die nicht mit herkömmlichen Formwerkzeugen herstellbar war. Außerdem benötigte Pinovo ein Herstellungsmaterial, das äußerst strapazierfähig (d. h. unter den rauen Umgebungsbedingungen beim Sandstrahlen von Rohrleitungen eingesetzt werden kann) und zudem antistatisch ist (um Funken oder eine statische Aufladung während des Sandstrahlens zu vermeiden). Als Vorreiter im Additive Manufacturing war Materialise mit seiner sehr großen Produktionskapazität in der Lage, die erforderlichen Teile herzustellen, alle Anforderungen zu erfüllen und das dringend benötigte Expertenwissen auf dem Gebiet des Lasersinterns mit dem antistatischen, strapazierbaren Werkstoff PA-AF aufzubieten.

 

Bereit, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren

Pinovo arbeitet seither mit Materialise zusammen – sowohl bei der Herstellung von Gehäusekonstruktionen für den PiBlaster (nun für Weiten von 2 bis 8 Zoll) als auch bei der Schaffung neuer handgeführter Werkzeuge und Adapter. Durch das Additive Manufacturing ist die Zeit zwischen einer neuen Anfrage oder Produktidee und dem Fertigprodukt kürzer denn je. Dies ermöglicht es Pinovo, sehr flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren. In der kurzen Zeit der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen hat Materialise mehr als 1200 Teile für Pinovo und dessen Kunden produziert.

 

Dadurch, dass das ursprüngliche Ziel einer sicheren, umweltfreundlicheren Lösung mit dem PiBlaster und verwandten Produkten erfüllt wurde, kann Pinovo faktisch vermeiden, dass bei einer Instandhaltung die Arbeitskräfte Schadstoffen ausgesetzt werden, und der Abfall wurde um 75 bis 90 % verringert. Materialise hat dabei eine Schlüsselrolle gespielt 

– äußerte Jan Heldal, CEO, Pinovo.

 

Um herauszufinden, wie Materialise Ihrem Unternehmen nützen könnte, klicken Sie bitte hier.

Weitere Informationen über Pinovo finden Sie auf der Website von Pinovo.