Dank der endlosen Designmöglichkeiten beim 3D-Druck bietet die WeDDD-Kollektion (gesprochen „we 3D“) integrierte Funktionen wie flexible Bügel, die sich für einen besonderen Tragekomfort am Gelenk um 180° nach außen biegen lassen. Jedes der 14 Gestelle ist in mehreren Größen und neun Farben sowie verschiedenen Texturen für die Bügel erhältlich.

 „Die WeDDD-Kollektion wurde für den technikbegeisterten, modebewussten Kunden entwickelt, der weiß, was er will und eine hohe Anforderungen an Qualität stellt“, so Philippe Beuscart, CEO von Aoyama. „Eine standardisierte Produktion und Einheitsgrößen – das war gestern. Heute bieten wir Individualisierungsmöglichkeiten entsprechend dem Geschmack und den Vorstellungen unserer Kunden an. Mit dieser Kollektion verfolgte Aoyama das Ziel, ein Luxusprodukt mit individueller Massenproduktion zu fertigen.“

Die Kollektion wurde von Aoyama in Zusammenarbeit mit Unistudio entworfen, einem Unternehmen für Industriedesign, das sich auf die Entwicklung innovativer Produkte spezialisiert hat. „Wir sind vom Konzept der Zusammenarbeit überzeugt und durch die Möglichkeit, ein innovatives Design mit einer einschränkungsfreien Produktionsmethode zu kombinieren, wird dieses Projekt wirklich einzigartig“, bestätigt Adrien Ciejak, Designer bei Unistudio. Als Designer weiß es Adrien zu schätzen, dass additive Fertigung die Herstellung komplexer Formen nahezu ohne geometrische Einschränkungen erlaubt.

Die Gestelle wurden in Polyamid auf Laser-Sintering-Maschinen gefertigt und sind daher sowohl leicht als auch robust. „Für uns bedeutet additive Fertigung, dass wir mit einem Design innerhalb kürzester Zeit auf den Markt gehen können. Keine verpassten Gelegenheiten mehr: so können wir direkt auf den Markt reagieren“, betont Philippe. „Darüber hinaus entfällt die Lagerung, denn wir können nach Bedarf produzieren.“

Materialise ist bereits mit 3D-gedruckten Brillen vertraut. „Und trotzdem bedeutet das Hochfahren der Produktion auf einen solchen Umfang, dass vieles berücksichtigt werden muss, wie beispielsweise Wiederholbarkeit“, so Alireza Parandian, der die Brillenprojekte bei Materialise koordiniert. „Hier kommt unser Angebot der zertifizierten additiven Fertigung zum Tragen: wir stellen sicher, dass das Produkt in einer Massenproduktionsserie enge Toleranzen einhält.“ 

 

Moderne Produktion, zeitlose Handwerkskunst: 3D-Druck von Brillen

Ein additives Fertigungsprojekt dieser Größe ist Teil einer langfristigen Vision, die in enger Zusammenarbeit entwickelt wurde. Zwischen dem Entwurf der Vision bei Aoyama und dem Start der Serienproduktion liegen entscheidende Schritte. Alireza formuliert das so: „Für Designer und Konstrukteure ist es wichtig, Entwürfe und Ideen mit den Konstrukteuren von Materialise in einer Co-Creation-Sitzung zu besprechen, damit 3D-Druck für das Projekt optimal eingesetzt werden kann. Es muss herausgefunden werden, wie das Design von integrierten Funktionalitäten profitiert und wie ein spezieller Leistungsbereich erzielt werden kann.“
 

Durchgehend zertifiziert

Nach der Produktion kommen die Gestelle zu unserem Endbearbeitungsteam, das eine Oberflächenbeschichtung aufbringt, die für Hautkontakt zugelassen ist, um hochwertige Leistung und Haltbarkeit zu gewährleisten. Aoyama bietet neun Farben für die Gestelle an, von gediegenem Schwarz bis zu ausgefallenem Orange und dem immer angesagteren Rot.

Momentan ergeben die 14 Modelle der Kollektion 85 Kombinationen aus Farbe, Textur und Größe. Und in Zukunft? Alles ist möglich!

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Aoyama Optical France 

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