Schneller und günstiger mit Metall drucken: Materialise bringt wegweisende Software auf den Markt

Automatische Generierung von Stützstrukturen beschleunigt Konstruktions- und Nachbearbeitungszeit, senkt Materialbedarf und eliminiert Fehlerquellen

Leuven (Belgien), 14. November 2017. Materialise, ein führender Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen, bringt als erstes Unternehmen eine Software auf den Markt, die automatisch Stützstrukturen für additiv gefertigte Metallteile generiert. Mit der patentierten "Materialise e-Stage for Metal" genannten Innovation können Anwender die Kosten für den 3D-Metalldruck senken und den Zeitaufwand deutlich reduzieren. Besucher der Formnext können mit Hilfe der neuen Software hergestellte Teile am Materialise-Stand (3.0-C48) besichtigen.

Bereits seit mehr als zehn Jahren bietet Materialise mit e-Stage for Stereolithography and DLP eine erfolgreiche Software zur automatischen Schaffung von Stützstrukturen an. Da der 3D-Metalldruck an Bedeutung gewinnt, dehnt das Unternehmen die Software nun auch auf Metall aus. Mit der Einführung von e-Stage for Metal ist eine automatische Stützstruktur-Generierung für Teile aus Titan, Aluminium und Edelstahl möglich.

Titanium part 3D printed with e-Stage support structure


Messbare, erhebliche Verbesserungen

Das Metall-Kompetenzzentrum von Materialise in Bremen erzielte durch den Einsatz von Materialise e-Stage for Metal erhebliche Verbesserungen im Vergleich zur manuellen Generierung von Stützstrukturen. Bei der Druckvorbereitung können Stützstrukturen damit um bis zu 90 Prozent schneller erstellt werden. Im Rahmen der Nachbearbeitung wird bis zu 50 Prozent weniger Zeit zum Entfernen der Stützstrukturen benötigt, dazu 20 Prozent weniger Zeit für die nachfolgende Teileveredelung. Darüber hinaus kann fast das gesamte teure Metallpulver, das sich zwischen den Stützstrukturen sammelt, zurückgewonnen werden. Der automatisierte Prozess verringert das Risiko menschlicher Fehler und damit verbundener Aufbaufehler.

"Die automatisierte Generierung von Metallstützstrukturen spart viel Zeit und ermöglicht unseren Ingenieuren, sich auf andere Aufgaben zu konzentrieren. Der Wegfall manueller Arbeit macht den Prozess viel zuverlässiger und effizienter, sodass wir wachsende Kundenanforderungen erfüllen können,"
erklärt Ingo Uckelmann, Technischer Leiter 3D-Metalldruck bei Materialise Bremen.

 

"Die Verwendung von e-Stage-Stützstrukturen für die additive Metallfertigung bringt im Vergleich zu traditionellen Methoden gute Verbesserungen. Wir bei der AIRBUS APWORKS GmbH sind überzeugt von dem e-Stage-Potenzial, den Pulververbrauch zu reduzieren, die Nachbearbeitungszeit zu senken, die Aufbaugeschwindigkeit zu steigern und gleichzeitig eine hohe Stabilität zu gewährleisten. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Senkung der Druckkosten,"
erklärt AIRBUS APWORKS, Beta-Tester von Materialise e-Stage for Metal.

 

"Mit dem Wachstumg der Metal-AM-Branche wächst auch die Notwendigkeit, automatisierte Prozesse zu integrieren. Materialise e-Stage for Metal bringt Unternehmen, die ihre Metallproduktion steigern möchten, deutliche Kosten- und Zeiteinsparungen. Wir arbeiten kontinuierlich mit unseren Kunden zusammen, um neue Wege zu entdecken, ihre 3D-Metalldruck-Fertigung effizienter zu machen."
fügt Stefaan Motte, VP Software bei Materialise hinzu.


Präsentation auf der formnext

Auf der formnext können sich Besucher am Stand von Materialise (3.0-C48) die überraschend dünnen Verbindungen und die offene Gitterstruktur genauer anschauen und einen tieferen Einblick in die Möglichkeiten der Software zur Optimierung ihres Businesses gewinnen. Während der vier Messetage werden am Messestand zudem Demosessions und Live-Präsentationen zu e-Stage for Metal angeboten.

Weitere Informationen zu Materialise e-Stage:
http://www.materialise.com/de/software/e-Stage

Titanium part 3D printed with support structure generated by Materialise e-Stage for Metal
Stainless Steel part 3D printed with e-Stage support structure
Nearly all of the expensive metal powder trapped in the support structures can now be recovered.

Über Materialise

Materialise lässt über 27 Jahre Erfahrung in der Additiven Fertigung in zahlreiche Softwarelösungen und 3D-Druck-Dienstleistungen einfließen, die zusammen die Kernlösung für die 3D-Druckindustrie bilden. Die offenen und flexiblen Lösungen von Materialise ermöglichen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen – darunter Gesundheitswesen, Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Kunst und Design sowie Konsumgüter – innovative Anwendungen zu schaffen, die dazu beitragen, die Welt zu einem besseren und gesünderen Ort zu machen. Materialise, mit Hauptsitz in Belgien und Niederlassungen weltweit, kombiniert die branchenweit größte Gruppe an Softwareentwicklern mit den größten 3D-Druck-Anlagen der Welt. 

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