3D-Druck in Polyamid ohne Laser

HP sorgte für Aufregung in der Welt des 3D-Drucks, als das Unternehmen die Multi Jet Fusion (MJF) Technologie vorstellte. Entdecken Sie die neue Technologie, die ideal für kurze Vorlaufzeiten, geringe Porosität und hervorragende Oberflächenqualität bei funktionalen Prototypen und Kleinserien geeignet ist.

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Wie funktioniert HP Multi Jet Fusion?

HP Multi Jet Fusion ist eine Technologie auf Pulverbasis, die jedoch keine Laser erfordert. Das Pulverbett wird von Anfang an gleichmäßig erhitzt. Eine wärmeleitende Flüssigkeit wird eingespritzt, wenn Partikel selektiv geschmolzen werden müssen, und eine wärmehemmende Flüssigkeit wird um die Konturen gespritzt, um für scharfe Kanten und eine gute Oberflächenqualität zu sorgen. Während Lampen über die Oberfläche des Pulverbetts bewegt werden, nimmt das eingespritzte Material die Wärme auf und die gleichmäßige Verteilung wird unterstützt.

HP Multi Jet Fusion printing process

Warum HP Multi Jet Fusion?

HP Multi Jet Fusion verwendet ein feinkörniges PA 12-Material, das ultradünne Schichten von 80 Mikrometern ermöglicht. Dadurch entstehen Teile mit hoher Dichte und geringer Porosität im Vergleich zu PQ 12-Teilen, die mit Lasersintern gefertigt werden. Außerdem entsteht eine außergewöhnlich glatte Oberfläche und Funktionsteile erfordern nur minimale Endbearbeitung. So werden die Vorlaufzeiten verkürzt, was ideal ist für funktionale Prototypen und Kleinserien von einsatzfähigen Teilen.

 

Ideale Anwendungen für HP Multi Jet Fusion

  • Produktion komplexer Funktionsteile in geringer Stückzahl

  • Prototypen für Eignungs- und Funktionstests

  • Prototypen mit mechanischen Eigenschaften, vergleichbar mit denen von Spritzgussbauteilen

  • Serien kleiner Komponenten als kostengünstige Alternative zu Spritzguss

Wählen Sie HP Multi Jet Fusion,
wenn Sie Folgendes nötig haben

  • Kurze Vorlaufzeiten ohne Nachbearbeitung
  • Hohe Isotropie
  • Geringe Porosität
  • Funktionierende Scharniere, Verbindungsteile, integrierte Kanäle
  • Ultradünne Schichten für höhere Auflösung

Technische Daten für HP Multi Jet Fusion

Standardmäßige Vorlaufzeit 5 Arbeitstage (Online- und Offline-Bestellungen)
Standardgenauigkeit ± 0,3% (mit dem unteren Grenzwert bei ± 0,2 mm)
Schichtstärke 0,08 mm
Mindestwandstärke 1 mm, aber Scharniere sind mit 0,5 mm möglich
Maximale Teilabmessungen 256 x 340 x 360 mm
Abmessungen sind unbegrenzt, da Komponenten aus verschiedenen Unterabschnitten bestehen können.
Oberflächenstruktur Unbearbeitete Teile haben normalerweise eine weiche Oberfläche ohne sichtbare Schichten und eine steingraue Farbe. Mit Nachbearbeitungen lassen sich unterschiedliche Effekte erzielen, von Hochglanz bis zu groben Strukturen. HP Multi Jet Fusion-Teile können sandgestrahlt, geglättet, gefärbt/imprägniert, bedeckt oder beschichtet werden.

Materialien

PA 12 (Multi Jet Fusion)

Polyamide (PA 12)

Als festes Material hat Polyamidepulver den Vorteil, dass es die generierten Produktabschnitte selbst trägt. Dadurch sind Stützstrukturen überflüssig. Polyamide ermöglichen die Produktion vollständig funktionaler Prototypen oder Funktionsteile mit hohem mechanischen oder thermischen Widerstand. Polyamide-Teile haben eine hervorragende Langzeitstabilität und sind widerstandsfähig gegenüber den meisten Chemikalien. Sie können imprägniert werden. Das für die HP Multi Jet Fusion-Technologie verwendete PA 12-Material hat eine sehr feine Körnung, wodurch Teile mit höherer Dichte und geringerer Porosität entstehen als bei Teilen, die mit Lasersintern gefertigt werden.

Endfertigungsgrade für HP MJF Teile

Nachbearbeitungen Entfernung des Pulvers Sandstrahlen Glättung Grundierung Beschichtung/Lackierung
Normal      
Einfärbung  
Verfügbar in Schwarz

Datenblätter

Um Informationen zu Materialeigenschaften und technischen Daten zu erhalten, laden Sie die Materialdatenblätter von unserem Ressourcencenter herunter.

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